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30 Jahre Männerballett Keweler Elfen

Als im Herbst 1986 Klaus und Angelika Kurzhals die Leitung des Männerballetts der Turnabteilung übernahmen, war dies die Geburtsstunde der Keweler Elfen.

Die damalige Truppe setzte sich aus Mitgliedern des Turnvereins, der Feuerwehr und einigen Freunden aktiver Gymnastikfrauen zusammen. Von den damals Aktiven bilden heute immer noch 8 Personen den Grundstock der Elfen. Als erster Tanz wurde in der Faschingssaison 1987 ein klassisches Ballett nach dem berühmten Bolero von Ravel einstudiert, als Zugabe kam eine Schwanensee-Parodie hinzu. Der Anfang war gemacht; keiner konnte damals ahnen welche Ausmaße die Aktivitäten nehmen würden.

Fasching 1988 entführten wir unser Publikum mit einem temperamentvollen Can Can in den Lido nach Paris. Zum ersten Mal traten wir auch in selbstgeschneiderten Kostümen auf, die von Carola Kleiß und Angelika Kurzhals meisterhaft hergestellt wurden.

Im Anschluss an die Faschingssaison folgten einige Auftritte anlässlich privater Feiern sowie bei Familienabenden und Weihnachtsfeiern verschiedener Ortsvereine. Schnell wurden wir zu Publikumslieblingen.

Als Ergänzung zu den Tänzen wurde 1989 die nunmehr allseits beliebte und aus unserem Programm nicht mehr wegzudenkende Playback-Hitparade mit ins Repertoire aufgenommen. Unserem Publikum zeigten wir dieses Jahr einen Jazz-Tanz. Zum ersten Mal nahmen wir auch an einer Männerballett-Meisterschaft teil. Mit dem Can Can aus dem Vorjahr errangen wir in Bergen-Enkheim einen beachtlichen 8. Platz unter 20 teilnehmenden Mannschaften. Auch 1990 fuhren wir zu den Meisterschaften nach Bergen-Enkheim. Mit unserem aufwendig einstudierten UFO-Tanz, bei dem wir als futuristisch gekleidete Außerirdische im eigens dafür gebauten UFO agierten, belegten wir einen hervorragenden 5. Platz.

Die Faschingssaison 1991 fiel dem Golfkrieg zum Opfer.

Da sich jedoch die Auftritte bei privaten Feiern wie Hochzeiten und Geburtstagen häuften, wurden wir nicht müde, einen neuen Tanz einzustudieren. Zwei volkstümliche Persiflagen wurden ins Programm aufgenommen. Als bayerische Girls aus Kewel brachten wir die Stimmung mit dem Zillertaler Hochzeitsmarsch und dem Trompetenecho zum Kochen.

Mit luftigen, bunten Kostümen überraschten wir 1992 das Faschingspublikum mit einem mitreißenden Samba. Erstmalig fuhren wir zum Männerballett-Tanzturnier nach Rümmelsheim, das uns nicht nur den 10. Platz sondern auch einen Kurzauftritt im Fernsehen bei SWF 3 bescherte.
Inspiriert von dem rund um die „Frankfurt Galaxy“ ausgebrochenen Footballfieber feuerten wir unser Faschingspublikum 1993 als tanzende Cheerleader an. Die Publikumsgunst wurde immer größer, die Playback-Hitparade immer erfolgreicher.

Während der Faschingssitzung 1994 führten wir erstmalig zwei Tänze auf. Wir eröffneten die närrische Veranstaltung mit einem traditionellen Gardetanz. Im weiteren Verlauf des Abends konnten wir noch mit einem Holzschuhtanz in holländischen Trachten begeistern. In der lokalen Presse war der Name Keweler Elfen mittlerweile zu einem festen Begriff geworden. So kam es nicht von ungefähr dass sich auch andere Karnevalsgesellschaften und –vereine für uns interessierten. Inzwischen gehören unsere Auftritte in Bornheim und Hanau schon fast zum festen Bestandteil der dortigen Faschingssitzungen. Sogar auf einer Damensitzung durften wir als einzige Männer unser Können unter Beweis stellen.

Stehende Ovationen und eine Stimmung bis zum Siedepunkt, so schrieben die Zeitungen 1995 über uns. Wir kehrten zu unseren Anfängen zurück und studierten einen neuen klassischen Tanz ein. Unser schier unerschöpfliches Hitparaden-Programm riss das Publikum immer wieder von den Sitzen. Die Mitgliederzahl wuchs und wuchs. Erstmalig nahmen wir an Meisterschaften in Harsewinkel (nähe Halle in Westfalen) teil. Mit dem Cheerleadertanz gaben wir unser Bestes. Die Juroren platzierten uns jedoch nur im Mittelfeld. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, waren wir doch die besten hessischen Teilnehmer!

Den wohl größten Auftritt unserer Vereinsgeschichte hatten wir im damaligen Frankfurter Waldstadion, als wir vor über 30.000 Besuchern die Frankfurt Galaxy gegen die Barcelona Dragons in der Pause mit unserem Cheerleadertanz tatkräftig unterstützten. Nicht minder erfolgreich war der darauf folgende Auftritt bei den Hanau Hawks.

Ein weiterer Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte folgte dann im September 1995 mit der Ausrichtung der ersten Bruchköbler Bauernhof-Olympiade auf der Konzerosa. Spiel, Spaß und Spannung hielten trotz schlechten Wetters die überaus zahlreich erschienenen Festbesucher in bester Laune.

Nicht vergessen sollte man auch unser soziales Engagement. So haben wir an einer Veranstaltung zugunsten der Aktion Sorgenkind teilgenommen. Außerdem hielten wir es für selbstverständlich einen Teil unseres Festüberschusses und der Auftritts-Honorare für den Förderverein der Kinderklinik im Stadtkrankenhaus Hanau, Sterntaler, zu spenden.

Das Jahr 1996 war geprägt von diversen Auftritten bei befreundeten Faschingsvereinen. Im Mai hatten wir unseren 1. Auftritt über die Grenzen Deutschlands hinaus. In unserer Partnerstadt Boskoop fand ein Partnerschaftstreffen statt, zu dem uns die Stadt Bruchköbel eingeladen hatte, um dort am Bunten Abend teilzunehmen. Der Rest des Jahres stand ganz im Zeichen der Gala zum 10-jährigen Bühnenjubiläum. Noch bis zuletzt wurde am Programm gestrickt. Doch die Mühe hatte sich gelohnt und das voll besetzte Bürgerhaus dankte es uns mit stehenden Ovationen.

 

Die Mitgliederzahl wuchs mittlerweile auf über 50 an, so dass wir nicht mehr der kleinste Verein Bruchköbels sind. Die Stadt Bruchköbel bezeichnet uns als ein Aushängeschild für unseren Ort. Das alles macht uns ein klein wenig stolz!

1997 starteten wir mit einer Neuerung in die Faschingssaison, einer Rosenmontagsgaudi, die wir zusammen mit den Fußballern aus der Taufe hoben. Über drei Stunden Programm und ein ausverkauftes Haus. Der Rosenmontag in Bruchköbel war gerettet.

Mit unserer eigenen Homepage gingen wir im Juni zum ersten Mal online.

Im August veranstalteten wir wieder unsere Bauernhof-Olympiade. Bei strahlendem Sonnenschein war der Andrang riesengroß.

Mit diversen neuen Parodien und einem Orientalischen Tanz starteten wir in die Saison. 1998 hatten wir verschiedene Faschingsauftritte in Oberrad, Hanau, bei der Lebenshilfe, der SGB und unsere eigene Rosenmontagsgaudi mit den Fußballern. Im Sommer nahmen wir noch am Bierfassrollen des Bruchköbeler Bürgerfestes teil. Sehr zur Belustigung des Publikums tanzten wir in klassischen Ballettröckchen zwischen den Fässern und über die Hindernisse.

Der Rest des Jahres war ausgefüllt mit zahlreichen Auftritten zu Geburtstagen, Hochzeiten und Vereinsfesten.

„Was tragen die Schotten unter den Rock“, diese Frage beantworteten wir im Jahre 1999 mit einem Schottentanz. Mit selbst gebastelten Dudelsäcken aus gedrechselten Holzpfeifen und klassischen Schottenröcken ließen uns wie echte Highlander aussehen.

Mit Melanie Seng wurde im August die 3. Bauernhof-Olympiade eröffnet, die wiederum viele Besucher auf den Weberhof lockte. Auf der 850-Jahrfeier des Obst- und Gartenbauvereins Albstadt im benachbarten Bayern durften wir im Oktober den kompletten Bunten Abend gestalten. Weitere Auftritte auf dem Hüttenabend am Windecker Herbstmarkt, der Roßdorfer Kerb sowie auf Weihnachtsfeiern folgten.

Angelehnt an die Werbung eines Ölkonzerns studierten wir im Jahr 2000 einen fetzigen Rock’n Roll ein. Unsere Playback-Hitparade in diesem Jahr riss auf den Faschingsveranstaltungen und den Privatfeiern wieder alle von den Sitzen. Am 16. August traten wir auf einer Benefizveranstaltung zugunsten eines an Leukämie erkrankten Kindes auf.

Pyrotechnik kam im Jahr 2001 bei unserem neuen Jazztanz zum Einsatz. Aufgrund der damit verbundenen Auflagen stand das große Löschfahrzeug der Bruchköbler Feuerwehr vor dem Bürgerhaus. 2001 war auch wieder Olympiaden-Jahr und zum Ende des Jahres spendeten wir den Überschuss dieser Veranstaltung sowie der diversen Auftritte an 6 Selbsthilfegruppen der Stadt Bruchköbel.

In der Faschingskampagne 2002 führten wir in neuen Kostümen einen Can-Can auf. Zusätzlich entführten wir unser Publikum schwarz geschminkt mit einem Stammestanz nach Afrika. Durch den immer größer werdenden Fundus konnten wir uns im Sommer einen Wunsch erfüllen. Der Weberhof stellte uns Stallungen zur Verfügung, die wir in Eigenleistung zu einem Kostümlager umbauten. Die unzähligen Arbeitsstunden hielten uns bis zum Jahresende in Atem.

Im Frühjahr 2003 beendeten wir unseren Lagerausbau. Die in zahlreichen privaten Kellern gelagerten Kostüme und Accessoires fanden endlich ihr neues Zuhause. Mit einem Pippi-Langstrumpf-Tanz sowie neuen Hitparaden-Parodien tingelten wir durchs Jahr. Zur 5.Bauernhof Olympiade hatten wir wieder eine zündende Idee: Für jeden Luftballon, der beim Wettfliegen in die Lüfte ging, spendeten wir 5,- € zugunsten der Lebenshilfe Hanau. Immerhin kam ein Erlös von 1.000,-€ zusammen, der uns wieder mal in die Schlagzeilen brachte.

Im Januar 2004 nahmen wir zum ersten Mal am Roßdorfer Schubkarrerennen teil. Wir wurden zwar nur Siebte, hatten aber die Lacher auf unserer Seite, da wir in Frauenkleidern auftraten. Dann erfüllte sich ein lang ersehnter Traum. Der Hessische Rundfunk hatte uns für zwei Faschingssitzungen gebucht. Für die Sitzung „Männer an die Macht“ traten wir mit dem Gardetanz und der Klaviernummer auf, und bei der Weibersitzung mit den Operndiven: Endlich mal im Fernsehen!

Unter Fanfaren begleitet und mit Spuckfontänen setzten wir die Bühne im Bruchköbler Bürgerhaus mit unserem Römertanz unter Wasser.

Sportliche Erfolge hatten wir im Mai zu vermelden. Eigentlich nur um präsent zu sein nahmen wir am Handball-Ortsvereinsturnier teil. Aus Spaß wurde Sieg - was keiner ahnte, wir wurden am Ende Turniersieger.

Mit der Chianti-Wein-Parodie und dem Babysitter-Boogie kamen wir dank einer Fernsehaufzeichnung für die Männersitzung des HR im Jahr 2005 in alle hessischen Wohnzimmer. Beim Schubkarrenrennen schossen wir wieder den Vogel ab. Als Putzfrauen verkleidet nahmen wir unter „ferner liefen“ teil. Aber die Presse schrieb „Den Glanzpunkt setzten die Keweler Elfen mit ihrer illustren humoristischen Teilnahme„.

Im Juni folgte dann als weiteres Highlight ein Liveauftritt auf dem Hessentag in Weilburg. Professionell wurden wir geschminkt und gepudert und traten mit unserem Village-People-Medley auf. Ohne Punktverlust verteidigten wir unseren Titel beim Ortsvereinsturnier der Handballer.

Im August fand bei herrlichem Sonnenschein die 6. Bauernhof-Olympiade statt. Und im September hatten wir wieder einen Auftritt für den HR. Als Pausenfüller und zur Publikumsbelustigung traten wir auf dem Freien Platz in Bruchköbel beim „Stromodrom“ (übergroßes Hamsterrad, in dem man sich Strom für drei Jahre als Gewinn erlaufen konnte) auf.

2006 nahmen wir zum ersten Mal mit einer Fußgruppe und bunt gemischten Kostümen am Faschingsumzug in Niederissigheim teil. Das Jahr stand ganz im Zeichen unseres 20-jährigen Jubiläums. Für Bühnenaufbau (neue Showtreppe) und für das Einstudieren neuer Parodien wurde viel Schweiß vergossen. Der Aufwand hatte sich gelohnt. Zwei Tage hintereinander im Oktober füllten wir das Bürgerhaus mit dem Besten aus 20 Jahren Keweler Elfen. Als Moderator hatten wir Olga Orange engagiert, die souverän durchs Programm führte, so dass kein Auge trocken blieb. Die Veranstaltung wurde professionell von Rhein-Main-TV begleitet und ein kleiner Bericht, der sich auch auf unserer Homepage befindet, als Kultur-Check gesendet.

Nach den anstrengenden, aber erfolgreichen Jubiläumsveranstaltungen ließen wir das Jahr 2007 ruhiger angehen. Im März nahmen wir bei einem Männerballett-Tanzturnier in Dörnigheim teil. Mit dem Startplatz 11 wurden wir dann auch elfter. Was will man mehr als Fastnachter.

Der Spätsommer war erneut geprägt von der 7. Bauernhof- Olympiade. Wieder meinte es der Wettergott gut mit uns und Groß und Klein feierten ein tolles Fest.

Unter dem Motto „Nicht schnell, aber schön“ nahmen wir 2008  am Schubkarrenrennen in Roßdorf teil und zierten wieder das Titelblatt im Hanauer Anzeiger. Es folgten Faschingsauftritte in Bergen-Enkheim, Langenselbold, Hanau, Bruchköbel und in Roßdorf. Als adrett gekleidete Kapitäne nahmen wir am Faschingsumzug in Niederissigheim teil. Ein Handwagen als Schiff umgebaut - inklusive Zapfvorrichtung für den Gerstensaft – sorgte für viele Lacher auf der Strecke. Im April nahmen wir in Petterweil bei einem Tanzturnier teil. Der Kapitänstanz errang den 4. Platz und es störte uns nicht, dass alle Mannschaften, die nicht auf dem Treppchen standen, auch Vierte wurden. Im Sommer feierten wir dann 140 Jahre SGB unter dem Motto „Uff in die Bütt“. Verschiedene Faschingsgruppen, die Kinziggeister und wir mischten das Publikum im Festzelt so richtig auf.

Im Herbst mussten wir uns leider nach einer neuen Trainerin umsehen. Mit Ines Lindenberger vom NCC fanden wir aber eine würdige Nachfolgerin für unsere Angelika.

Neben verschiedenen Faschingsauftritten veranstalteten wir 2009 unter dem Motto „Keweler Elfen & Friends“ – unterstützt durch unsere Freunde von der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel - wieder einen eigenen Abend. Mit Ramona Schulz als Co-Trainerin bekam Ines Lindenberger Verstärkung, der neue Tanz war eine fetzige Garde auf ein Dhinghis-Khan-Medley. Zusammen mit Faschingsgrößen wie Olga Orange, Karl Oertl, Tanzgruppen vom NCC und aus Seligenstadt gelang uns eine Veranstaltung, die binnen kurzer Zeit ausverkauft war und nach einer Zugabe rief.

Erneut nahmen wir an einer DKMS-Aktion zur Knochenmarktypisierung des an Leukämie erkrankten Matthias Piegsa teil.

Mit einem Promiauftritt für die Lebenshilfe Hanau mit lokalen Showgrößen wie Johannes Scherer und Chris Malou beendeten wir das Jahr 2009.

Mit einem sagenhaften 2.Platz beim Schubkarrenrennen starteten wir ins das Jahr 2010. Dass dabei nur zwei Mannschaften an den Start gingen, muss hier nicht großartig breitgetreten werden.

Im August präsentierten wir das GlasBlasSing-Quintett mit ihrem Programm „Keine Macht den Dosen“ im Bürgerhaus Bruchköbel. Eine super Veranstaltung, die jedoch mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

Ins Jubiläumsjahr 2011 starteten wir mit einem Auftritt auf der „Geteilten“ Sitzung des NCC in Niederissigheim sowie einer ebenfalls vom NCC veranstalteten Gemeinschaftssitzung im Bürgerhaus Bruchköbel. Auf beiden Veranstaltungen zeigten wir unseren neuen Sekretärinnentanz „Die Handtasche lebt“, den wir nach zwei Jahren „Produktionszeit“ fertiggestellt hatten. Als Leihfastnachter beim EHCG durften wir unseren Hanauer Karnevalsfreunden mit drei Mann auf deren Prunkwagen beim Faschingsumzug aushelfen. Für den Umzug beim NCC bauten wir zum ersten Mal einen eigenen Faschingswagen. Unzählige Stunden wurden geschraubt, gemalt und geschmückt, bis unser Prunkstück einschließlich Jubiläums- Elefant fertig gestellt war. Der Wagen kam dann im Sommer gleich nochmals beim Hessentagsumzug in Oberursel zum Einsatz. Damit ging ein lang ersehnter Wunsch der Keweler Elfen, einmal beim Hessentagsumzug teilzunehmen, in Erfüllung. Als einzige der 150 teilnehmenden Gruppen riefen wir mitten im Sommer sehr zur Belustigung der Schaulustigen: „Oberursel (Orschel) Helau“.

Die 9. Bauernhof-Olympiade 2011 fand als 2-Tages-Veranstaltung statt. Der Akademischen Feier „der besonderen Art“ am 27. August mit Olga Orange als Laudatorin und dem hessisch-zänkischen Ehepaar Hiltrud & Karl-Heinz im Rahmenprogramm folgt einen Tag später die sportliche Herausforderung für die Ortsvereine.

Absoluter Highlight des Jubiläumsjahres war das von uns veranstaltete Konzert mit der A-Cappella-Band VIVA VOCE im Bürgerhaus Bruchköbel.

Im Jahr 2012 gönnten wir uns eine schöpferische Pause, um dann 2013 wieder voll durch zu starten. Mit der Neuauflage von „Keweler Elfen Friends“ konnten wir unserem Publikum unser bisher bestes Programm zeigen. Als neuen Tanz gab es den Piratentanz um Käpt’n Willi. Tosender Applaus war der Dank für die vielen, vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten. Und da wir nach unser Kreativpause nicht genug hatten, verzauberten wir unser Publikum noch mit dem Schwarz-Weiß-Tanz. Außerdem gab es die 10. Bruchköbler Bauernhof-Olympiade.

Die Faschingsveranstaltung schrie regelrecht nach einer Fortsetzung und 2014 war das Bürgerhaus dann sogar ausverkauft. Welche ein Gefühl. Motto des neuen Tanzes war London. Dazu wurde extra ein Doppeldeckerbus gebaut und auf unserer „Reise“ kam es zu einem Mord und wir lernten Sherlock Holmes, Dr. Watson und Miss Marple kennen. Happy End natürlich vorprogrammiert; der Mörder ist immer der Gärtner. Mit diesem Tanz nahmen wir auch beim 17. Männerballett-Tanzturnier der Aascher Schnooken in Nidderau teil. Zwar wurden wir von 11 Startern 11., aber das passte ja hervorragend zu unserem Namen und tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Neu in 2014 war auch unser Hühnertanz. Dank dem Black-Light auf der Bühne rätseln die Besucher noch heute, wer sich hinter den lustigen Kostümen versteckte.


Für 2015 kehren wir zu unseren Wurzeln zurück - Klassisches Ballett. Doch Sir Henrys-Ballettstunde bringt einige Überraschungen mit sich. Außerdem veranstalteten wir zum vierten Mal die beliebte Faschingsveranstaltung „Keweler Elfen & Friends“ und überraschten unser Publikum mit neuen Parodien und ganz viel nackter Haut mit dem Handtuchtanz. Am 30. August fand dann die XI. Bruchköbler Bauernhof-Olympiade statt – wie es zum Titel passt als närrische Veranstaltung. Verkleidungen im Sommer, die teilnehmenden Mannschaften spielten mit. So manch einer wunderte sich über das bunte Treiben auf dem Weberhof.


Das Jahr 2016 stand ganz im Zeichen unseres 30-jährigen Jubiläums. Es wurde wieder ganz viel geprobt und Schweiß vergossen, um unserem treuen Publikum ein tolles Programm auf die Bühne zu zaubern. Am 19. November war es dann soweit. Über 400 Zuschauer spendeten am Ende der 2½-stündigen Gala-Show „Standing Ovations“. Es war mal wieder ein rundum gelungener Abend mit einem Querschnitt aus 30 Jahren Keweler Elfen bis hin zu unserem neuen Tanz Schneewittchen und die 7 Zwerge.

Nach dem anstrengenden Jubiläumsjahr gönnten wir uns 2017 erst mal eine Pause und nahmen Fasching frei. Aber ganz so ohne geht auch nicht. Und so wurde unsere Elfe Daniel zusammen mit seiner Freundin Janina das Prinzenpaar der Aascher Schnooken in der Karnevalsaison 2016/17. Was uns auch mit den Karnevalisten aus dem Nidderauer Stadtteil näher zusammenbrachte, so dass ab Sommer zusammen ein neuer Tanz einstudiert wird. Mit der „Tanzgemeinschaft“ gehen beide beteiligten Männerballette neue Wege – sicher einzigartig in Deutschland. Und nicht nur wir sind gespannt, was sich unsere beiden Trainerinnen Ines und Ramona wieder einfallen lassen. Und 2017 ist auch wieder Olympiadenzeit. Wir können es einfach nicht lassen und so findet am 27. August 2017 die bereits XII. Bauernhof-Olympiade auf dem Weberhof statt. Wenn der Wettergott – wie hoffentlich bisher immer – mitspielt, gibt es wieder ganz viel Spiel und Spaß für Groß und Klein rund um den Bauernhof mit der beliebten Strohhüpfburg, dem Ponyreiten und einer Modellflugshow im Rahmenprogramm. Mal sehen, welcher Ortsverein dieses Jahr Olympiasieger wird… Und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.